The charming Gentleman - unser bester
Freund
-´
Höhen und Tiefen durchzogen unsere gemeinsame Zeit; nur knapp
9 gemeinsame Jahre sollten es werden. Meine Erwartung an sein Alter war eine
viel längere, denn keine Krankheit und kein Leid trübten jemals
sein Leben. Mein Wunsch nach einem ihm angemessenen Platz zum Altern inmitten
unserer Familie war das Grösste und einzigst wichtige.
Kraft, Ausdauer, Lebensfreude, Freundschaft, bedingungslose Treue
und Schönheit bis zu seiner letzten Sekunde unter uns – dass
fällt mir u.a. ein, wenn ich meinen Schatz vor mir sehe. Trennungen,
Umzüge...egal, er wusste, er bleibt bei jedem Neuanfang an meiner
Seite. Niemals hätte ich mich von ihm und seiner Mutter getrennt.
Mit seiner uneingeschränkten Liebe zu uns und unserer Tochter,
die vor Freude schrie und am ganzen Leib bebte, wenn sie ihren allerliebsten
blonden Freund wieder sah, dankte er es uns!
Jeden Tag gab es einen neuen Grund mit und über ihn zu lachen.
Attila setzte seinen Charm gekonnt ein, die Aufmerksamkeit aller auf sich
zu ziehen. Unser Clown Attila mit all` seinen Kunststückchen, wie
z.B. Männchen machen (wir nannten es Eisbär-Männchen). Unser
verschmuster Attila. Der Charakterhund mit seiner Ausstrahlung, seiner Aura,
die unersetzlich ist und vollkommen einmalig war. Das und noch viel mehr
zeichnete sein Wesen besonders aus. Sein goldenes Wesen. Er wusste, dass
er für mich DER Hund fürs Herz ist.
Dafür sorgte Atti jeden Tag ein Stück mehr. Und die Bande
zueinander wurden damit jeden Tag stärker. Attila fühlte mit
mir in jeder Sekunde: er war mein Schatten auf 4 Pfoten. Ging ich einen
Schritt vor oder zurück, egal, er war immer neben mir.
Er spendete Trost, leckte Tränen und machte Mut! Attila bedeutete
stets einen lächelnden Freund und Partner und ein glückliches
Familienmitlied neben mir.
Sein Wesen und Charakter waren ein Traum; mein wirklicher, wunderschöner
Traum! Mein Freund und Helfer in jeder Lebenslage.
Attila spürte vor mir, dass ich schwanger war und wich nicht
mehr von meiner Seite.
Sein Kopf oder eine seiner Pfoten ruhten von da an viele Stunden auf
meinem Bauch und lauschten nach dem neuen Leben.
Wie es wohl werden wird? Ich hatte ein uneingeschränktes Vertrauen
in meine Hunde, da ich sie kannte. Niemals hatte ich Bedenken bzgl. des
Babies. Attila war dann neben seiner Mutter (Schleck Marie) überraschenderweise
der erste, der die
5 Tage junge Maxima zurück aus dem Krankenhaus „küsste“.
Sein Gruss bedeutete: „Du bist in unserer Familie willkommen kleines
Mädchen; wir machen Dir Platz.“
Mein „Sonnenschein“ Attila geht für mich niemals unter;
er lebt weiter! Jede Sekunde in jedem Winkel in unserem Haus,
in unserer Erinnerung an die vielen schönen, lustigen und auch
erfolgreichen gemeinsamen Tage.
Alles prägt sich ein und verband uns beiden nur noch mehr. Fährtenarbeit
war in jungen Jahren seine Spezialität;
mit 1 ½ Jahren suchte er bereits FH1. VPG und IPO-Prüfungen
schlossen sich an.
Neben seiner Freude an allen Arten des Hundesports (neben Schutzhundesport
übten wir auch Tunierhundesport sowie Rettungshundeausbildung) und
seinem freundlichen Wesen, welches er auf internationaler Ebene vererbte,
war er auch ein schöner Hund. Bestechend war sein mittelblondes, ja
goldenes Haarkleid, seine dunkelbraunen, grossen Augen,
die dunkle Pigmentierung und die grossen Ohren, was er auch erfolgreich
vererbte. Aufgrund vieler Ausstellungserfolge
trug er die Auszeichnungen zum Internationalen-, Luxemburg- und Deutschen
VDH-Champion.
Seinen letzten Titel zum RZV-Champion erreichte er am 24.9.2006 auf der
Landessiegerzuchtschau in Langensteinbach.
Nur 2 Tage später verabschiedete er sich ganz plötzlich und
unerwartet von uns.
Attila wurde viel zu früh aus seinem vitalen Leben gerissen.
Klug und weise, reif aber nicht alt, voller Lebensfreude, verstehend
ohne Worte und bis in seine letzte Sekunde unter uns verspielt, tollpatschig,
voller Power und liebevoll auch zu Maxima.
Er war Ihr bester und liebster Freund. Maximas plötzliches Schweigen
im Kinderwagen und Brancas Ruhe und abwartende Haltung daneben, werde ich
nie vergessen als ich hilflos bei meinem Schatz auf dem Weg lag und die
Tränen ihren Lauf taten. Attila hinterlässt seine trauernde Mutter
Branca, all` seine Geschwister des A-Wurfes und natürlich uns.
Ich versuche mich mit Folgendem zu trösten, wenngleich es auch sehr
schwer fällt...
in seinen 30 Nachkommen aus deutscher Zucht sowie seinen Kindern in
Polen, Tschechien, der Slowakei, Dänemark,
in Belgien und in den 7 jüngsten Welpen seines finnischen Wurfes
im Zwinger „Monzahova“ vom 23.9.06
mit allen seinen Enkelkindern - und ganz sicher in meinem Herzen. Attila
forever!
Er fehlt überall. Ruhig ist es geworden; kein Begrüssungs-
oder Veraschiedungsbellen, kein blonder Kopf taucht mehr hinter dem Fenster
neben der Eingangstüre auf...
Lieber Attila - gelacht haben wir bis zum Schluss miteinander – die Tränen
wollen seit Deinem Abschied aber nicht mehr trocknen. Attila war das beste,
was mir passieren konnte.
In meinen Händen wurdest Du geboren und in meinen
Armen bist Du gegangen.
In Liebe, Deine Anja
Freitag, 26. Januar 2007
Heute, auf den Tag 4 Monate nach Attila`s Tod, habe ich wieder viel geweint
um seinen Verlust in unserem Leben.
Alle Bilder, vor allem aber die schrecklichen letzten Sekunden und die
Stunden danach, liefen wie ein Film vor mir ab.
Ich kann heute niederschreiben, dass Attila im Zuge einer tiefen (Biss-)Verletzung
über seinem linken Auge gestorben ist. Infolge dessen bildete sich eine
Blutgerinsel in seinem Kopf. Nachdem er ausgiebig mit sich selbst und dann
auch noch
mit seiner Mutter spielte, kam dieses zum Platzen und alles Weitere ging
sehr schnell...
Im nachhinein erfuhr ich auch folgendes:
Meine Freundin, die ein sehr feines und zuverlässiges Gespür für
Unglücke hat, erzählte mir im Gespräch um Attila`s
Ableben im Oktober von ihrem Leid. Sie hatte einige Tage vor und nach dem
26. September 2006 bohrende, ungewöhnlich starke Kopfschmerzen.
Am unverständlichsten war ihr aber die Tatsache, dass sich diese Schmerzen
ausschliesslich über ihrem linken Auge befanden.
Ohne zu wissen was passiert ist, wusste sie DAS etwas vorgefallen ist.
Alle die das Lesen, sollten sich bewusst sein:
Eine Beisserei kann (wenn auch erst nach 14 Tagen) zum Tode führen.
Ganz klar, dass ich mir Vorwürfe mache. Denn dieser Verlust ist nicht
mehr gut zu machen!
Unter anderem habe ich diese tröstenden Zeilen als Nachruf
von unserer Hundeverwandtschaft bekommen
Hallo Anja,
vielen Dank für das tolle Bild von Atti und Dir. Wir können
es überhaupt nicht fassen, daß Attila so früh die "Regenbogenbrücke"
gehen musste. Ich denke er wird jetzt auf den saftigen grünen
Wiesen oben umhertollen und Dich und Maxima und alle seine Kinder von oben
herab beobachten und schauen das es allen gut geht.
Er wird sicherlich ganz viele Freunde wiedertreffen und mit ihnen spielen
und toben.
Diese Worte sollen ein kleiner Trost sein - Deinen Schatz - vergessen wir
sowieso nicht, so einen tollen Kerl.
Tochter Berrit von der blanken Horst und Familie
Mir fehlen die angemessenen Worte. Ein herzliches Beileid und eine tröstende
Hundepfote von Beeringer, ist leider alles, was ich Euch dazu schicken
kann.
Beeringer von der blanken Horst mit Barbara
Danke sehr für Attilas Foto! ...ich sehe auf Bild und habe die Tränen
in den Augen - ich kann nicht glauben, dass Attila ist nicht mehr mit uns...
Ich sende Dir auf jeden Fall mein sehr tief empfundenes Beileid und mein
Mitgefühl. Es tut mir sehr leid. Ein solcher Verlust ist (wie ich ja
leider auch schon erleben musste) sehr, sehr, sehr schmerzhaft!
Viel Kraft für die kommenden Wochen der Trauer sendet Dir
Deine Dani
Über 24 Ecken habe ich gehört, dass Attila nicht mehr lebt.
Nach Branca traue ich mich daher schon gar nicht zu fragen. Du hattest uns
nur zweimal ein Bild von Attila mit Deiner süßen Tochter geschickt.
Ich nehme an, Sie spielt mit Attila und Distel im Hundehimmel.
Bella-Branca vom Wildweibchenstein mit Familie
...wer Attila kannte, wusste, dass er etwas ganz Besonderes
war. Ich denke oft an unsere gemeinsamen Stunden.
Ihm wurde wenigstens der Alterungsprozess erspart. Ein kleiner Trost
für Dich, dass er in all` seinen Kindern weiterlebt.
Zeilen einer langjährigen Züchterin, die Attila als
Vater Ihrer Hündin wünschte
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