Erinnerungen - in memory
Attila vom Wildweibchenstein
geboren am 20. November 1997  -  gestorben am 26. September 2006 
The charming Gentleman - unser bester Freund Attila
Höhen und Tiefen durchzogen unsere gemeinsame Zeit; nur knapp 9 gemeinsame Jahre sollten es werden. Meine Erwartung an sein Alter war eine viel längere, denn keine Krankheit und kein Leid trübten jemals sein Leben. Mein Wunsch nach einem ihm angemessenen Platz zum Altern inmitten unserer Familie war das Grösste und einzigst wichtige.

Kraft, Ausdauer, Lebensfreude, Freundschaft, bedingungslose Treue und Schönheit bis zu seiner letzten Sekunde unter uns –  dass fällt mir u.a. ein, wenn ich meinen Schatz vor mir sehe. Trennungen, Umzüge...egal, er wusste, er bleibt bei jedem Neuanfang an meiner Seite. Niemals hätte ich mich von ihm und seiner Mutter getrennt.
Mit seiner uneingeschränkten Liebe zu uns und unserer Tochter, die vor Freude schrie und am ganzen Leib bebte, wenn sie ihren allerliebsten blonden Freund wieder sah, dankte er es uns!
Jeden Tag gab es einen neuen Grund mit und über ihn zu lachen. Attila setzte seinen Charm gekonnt ein, die Aufmerksamkeit aller auf sich zu ziehen. Unser Clown Attila mit all` seinen Kunststückchen, wie z.B. Männchen machen (wir nannten es Eisbär-Männchen). Unser verschmuster Attila. Der Charakterhund mit seiner Ausstrahlung, seiner Aura, die unersetzlich ist und vollkommen einmalig war. Das und noch viel mehr zeichnete sein Wesen besonders aus. Sein goldenes Wesen. Er wusste, dass er für mich DER Hund fürs Herz ist.
Dafür sorgte Atti jeden Tag ein Stück mehr. Und die Bande zueinander wurden damit jeden Tag stärker. Attila fühlte mit mir in jeder Sekunde: er war mein Schatten auf 4 Pfoten. Ging ich einen Schritt vor oder zurück, egal, er war immer neben mir.
Er spendete Trost, leckte Tränen und machte Mut! Attila bedeutete stets einen lächelnden Freund und Partner und ein glückliches Familienmitlied neben mir. Freunde fürs Leben
Sein Wesen und Charakter waren ein Traum; mein wirklicher, wunderschöner Traum! Mein Freund und Helfer in jeder Lebenslage.
 
Attila spürte vor mir, dass ich schwanger war und wich nicht mehr von meiner Seite.
Sein Kopf oder eine seiner Pfoten ruhten von da an viele Stunden auf meinem Bauch und lauschten nach dem neuen Leben.
Wie es wohl werden wird? Ich hatte ein uneingeschränktes Vertrauen in meine Hunde, da ich sie kannte. Niemals hatte ich Bedenken bzgl. des Babies. Attila war dann neben seiner Mutter (Schleck Marie) überraschenderweise der erste, der die
5 Tage junge Maxima zurück aus dem Krankenhaus „küsste“.
Sein Gruss bedeutete: „Du bist in unserer Familie willkommen kleines Mädchen; wir machen Dir Platz.“

Mein „Sonnenschein“  Attila geht für mich niemals unter; er lebt weiter! Jede Sekunde in jedem Winkel in unserem Haus,
in unserer Erinnerung an die vielen schönen, lustigen und auch erfolgreichen gemeinsamen Tage.
Alles prägt sich ein und verband uns beiden nur noch mehr. Fährtenarbeit war in jungen Jahren seine Spezialität;
mit 1 ½ Jahren suchte er bereits FH1. VPG und IPO-Prüfungen schlossen sich an.
Neben seiner Freude an allen Arten des Hundesports (neben Schutzhundesport übten wir auch Tunierhundesport sowie Rettungshundeausbildung) und seinem freundlichen Wesen, welches er auf internationaler Ebene vererbte, war er auch ein schöner Hund. Bestechend war sein mittelblondes, ja goldenes Haarkleid, seine dunkelbraunen, grossen Augen,
die dunkle Pigmentierung und die grossen Ohren, was er auch erfolgreich vererbte. Aufgrund vieler Ausstellungserfolge
trug er die Auszeichnungen zum Internationalen-, Luxemburg- und Deutschen VDH-Champion.

Attila`s letztes FotoSeinen letzten Titel zum RZV-Champion erreichte er am 24.9.2006 auf der
Landessiegerzuchtschau in Langensteinbach.
Nur 2 Tage später verabschiedete er sich ganz plötzlich und
unerwartet von uns.

Attila wurde viel zu früh aus seinem vitalen Leben gerissen.
Klug und weise, reif aber nicht alt, voller Lebensfreude, verstehend ohne Worte und bis in seine letzte Sekunde unter uns verspielt, tollpatschig, voller Power und liebevoll auch zu Maxima.
Er war Ihr bester und liebster Freund. Maximas plötzliches Schweigen im Kinderwagen und Brancas Ruhe und abwartende Haltung daneben, werde ich nie vergessen als ich hilflos bei meinem Schatz auf dem Weg lag und die Tränen ihren Lauf taten. Attila hinterlässt seine trauernde Mutter Branca, all` seine Geschwister des A-Wurfes und natürlich uns.

Ich versuche mich mit Folgendem zu trösten, wenngleich es auch sehr schwer fällt...
in seinen 30 Nachkommen aus deutscher Zucht sowie seinen Kindern in Polen, Tschechien, der Slowakei, Dänemark,
in Belgien und in den 7 jüngsten Welpen seines finnischen Wurfes im Zwinger „Monzahova“ vom 23.9.06
mit allen seinen Enkelkindern - und ganz sicher in meinem Herzen. Attila forever!

Er fehlt überall. Ruhig ist es geworden; kein Begrüssungs- oder Veraschiedungsbellen, kein blonder Kopf taucht mehr hinter dem Fenster neben der Eingangstüre auf...
Lieber Attila - gelacht haben wir bis zum Schluss miteinander – die Tränen wollen seit Deinem Abschied aber nicht mehr trocknen. Attila war das beste, was mir passieren konnte.

In meinen Händen wurdest Du geboren und in meinen Armen bist Du gegangen.        
In Liebe, Deine Anja

Freitag, 26. Januar 2007

Heute, auf den Tag 4 Monate nach Attila`s Tod, habe ich wieder viel geweint um seinen Verlust in unserem Leben.
Alle Bilder, vor allem aber die schrecklichen letzten Sekunden und die Stunden danach, liefen wie ein Film vor mir ab.

Ich kann heute niederschreiben, dass Attila im Zuge einer tiefen (Biss-)Verletzung über seinem linken Auge gestorben ist. Infolge dessen bildete sich eine Blutgerinsel in seinem Kopf. Nachdem er ausgiebig mit sich selbst und dann auch noch
mit seiner Mutter spielte, kam dieses zum Platzen und alles Weitere ging sehr schnell...

Im nachhinein erfuhr ich auch folgendes:
Meine Freundin, die ein sehr feines und zuverlässiges Gespür für Unglücke hat, erzählte mir im Gespräch um Attila`s
Ableben im Oktober von ihrem Leid. Sie hatte einige Tage vor und nach dem 26. September 2006 bohrende, ungewöhnlich starke Kopfschmerzen.
Am unverständlichsten war ihr aber die Tatsache, dass sich diese Schmerzen ausschliesslich über ihrem linken Auge befanden.
Ohne zu wissen was passiert ist, wusste sie DAS etwas vorgefallen ist.


Alle die das Lesen, sollten sich bewusst sein:
Eine Beisserei kann (wenn auch erst nach 14 Tagen) zum Tode führen.
Ganz klar, dass ich mir Vorwürfe mache. Denn dieser Verlust ist nicht mehr gut zu machen!


Unter anderem habe ich diese tröstenden Zeilen als Nachruf von unserer Hundeverwandtschaft bekommen


Hallo Anja,
vielen Dank für das tolle Bild von Atti und Dir. Wir können es überhaupt nicht fassen, daß Attila so früh die "Regenbogenbrücke" gehen musste.  Ich denke er wird jetzt auf den saftigen grünen Wiesen oben umhertollen und Dich und Maxima und alle seine Kinder von oben herab beobachten und schauen das es allen gut geht.
Er wird sicherlich ganz viele Freunde wiedertreffen und mit ihnen spielen und toben.
Diese Worte sollen ein kleiner Trost sein - Deinen Schatz - vergessen wir sowieso nicht, so einen tollen Kerl.  
Tochter Berrit von der blanken Horst und Familie

Mir fehlen die angemessenen Worte. Ein herzliches Beileid und eine tröstende Hundepfote von Beeringer, ist leider alles, was ich Euch dazu schicken kann.
Beeringer von der blanken Horst mit Barbara

Danke sehr für Attilas Foto! ...ich sehe auf Bild und habe die Tränen in den Augen - ich kann nicht glauben, dass Attila ist nicht mehr mit uns... Ich sende Dir auf jeden Fall mein sehr tief empfundenes Beileid und mein Mitgefühl. Es tut mir sehr leid. Ein solcher Verlust ist (wie ich ja leider auch schon erleben musste) sehr, sehr, sehr schmerzhaft!
Viel Kraft für die kommenden Wochen der Trauer sendet Dir
Deine Dani

Über 24 Ecken habe ich gehört, dass Attila nicht mehr lebt. Nach Branca traue ich mich daher schon gar nicht zu fragen. Du hattest uns nur zweimal ein Bild von Attila mit Deiner süßen Tochter geschickt. Ich nehme an, Sie spielt mit Attila und Distel im Hundehimmel.
Bella-Branca vom Wildweibchenstein mit Familie


...wer Attila kannte, wusste, dass er etwas ganz Besonderes war. Ich denke oft an unsere gemeinsamen Stunden.
Ihm wurde wenigstens der Alterungsprozess erspart. Ein kleiner Trost für Dich, dass er in all` seinen Kindern weiterlebt.
Zeilen einer langjährigen Züchterin, die Attila als Vater Ihrer Hündin wünschte

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